Saisonstart im „Garten der Sinne“

Aus der Zeitung „Mitwisser“ des Vereins Mittendrin in Hellersdorf Mai 2012


Ein Besuch – auch 2012 lohnenswert

Premiere des "Waschbären-Rock" mit Tanzeinlage des Kinderchores "Marzahner Promenaden-Mischung" Foto: juw

Die Saisoneröffnung unseres „Gartens der Sinne“ am 03.05.2012 liegt erfolgreich hinter uns. Unter den zahlreich erschienenen Gästen konnten wir Frau Kathrin Bernikas begrüßen, die BVV-Vorsteherin in Marzahn-Hellersdorf. Die kulturelle Umrahmung gestaltete die „Marzahner Promenaden-Mischung“ unter Leitung von Herrn Dr. Engling. Die kleinen Sänger brachten uns allen auch eine Uraufführung mit – das neue Lied für unser Waschbären-Maskottchen im Garten der Sinne – den „Waschbären-Rock“, der gleich für gute Stimmung unter den Besuchern sorgte.

Die Kinder der "Marzahner Promenaden-Mischung" probieren unsere selbstgebauten Spiele aus. Foto: juw

Für alle die nicht persönlich dabei sein konnten, gibt es hiermit die neuesten Informationen zu den Highlights der Sinne für diese Saison. Die neu angelegte Blumenuhr bildet zusammen mit der bereits existierenden Sonnenuhr eine „natürliche Uhrenlandschaft“. Blumenzeitmesser wurden bereits im 18. Jahrhundert durch Carl von Linne kreiert. Er konnte, so ist der Literatur zu entnehmen, mit solch einer Uhr bis auf 5 Minuten genau die Zeit erkennen. Eine Blumenuhr ist aber nicht nur ein Zeitmesser, sondern auch insektenfreundlich und sie vermittelt botanische Kenntnisse. Sie ist als Kreisbeet und den Uhrzeiten entsprechend in 12 Unterteilungen angelegt. Die Pflanzen sind so platziert, dass sich die Blüten bei der entsprechenden Uhrzeit öffnen oder schließen. Das hört sich spannend an? Dann lassen Sie sich von einem Besuch gern in den Bann ziehen von diesem neuen originellen Erlebnis- und Wahrnehmungsobjekt im Garten. …

Bis zum Oktober haben wir alle, Besucher und Mitarbeiter, sicherlich noch viele sonnige Stunden vor uns im „Garten der Sinne“, in der Wodanstraße 6 und 40, in 12623 Mahlsdorf. Viel Spaß und Freude in unserer kleinen grünen Oase.

Heike Otto

Alle Jahre wieder – 1. Mai auf der Woltersdorfer Maiwiese

Aus der Zeitung „Die Linke Oder-Spree“ vom Mai 2012


Sicher hat sich schon Mancher gewünscht, dass es ein Ende hat mit diesen Maifeiern und diesen Linken, oder wie sie sich jetzt gerade mal nennen …
Wie immer wurde der 1. Mai auf der Maiwiese in Woltersdorf von denselben Mitstreitern geplant, den LINKEN aus Woltersdorf, Erkner und Rüdersdorf. Wie immer waren es dieselben, die sich um den Transport der Bänke, Schirme und Materialien gekümmert haben. Wie immer waren es dieselben die Kuchen gebacken und verkauft haben. Wie immer kam der gleiche Trödler. Wie immer gab es zu Essen, zu Trinken und auch eine kühle Eisleckerei fehlte nicht. Wie immer treffen sich dieselben Leute am neuen-deutschland-/DIE LINKE-Stand, packen ihre Bücher, CD´s, Kondome, Kugelschreiber, Bonbons und Info-Material aus, stellen eine Spendenbüchse hin. Wie immer fragt man sich, warum gehe ich da immer wieder hin? Könnte ich nicht auch mal was ganz Privates an diesem 1. Mai vorhaben?

Und dann kommt es so wie fast immer. Es wird aufgebaut, Musiker stimmen schon mal die Instrumente, erste Spaziergänger treffen ein, schauen sich um, setzen sich oder gehen doch wieder, weil noch nicht viel los ist. Dann hören wir die ersten Klänge der Tower-Jazz-Band, es kommen mehr Leute, die Bänke füllen sich. Es ist super Sonnenschein, bald wird es zu heiß sein. Eine kurze Eröffnungsrede, ein kurzer Blick auf die Arbeit der Landtagsfraktion. Peer Jürgens (Mitglied des Landtages Brandenburg, Kreisvorsitzender DIE LINKE Oder-Spree) und Kerstin Kaiser Mitglied des Landtages Brandenburg, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE) treten kurz auf und geben interessante Informationen, beantworten Fragen und eilen zur nächsten Veranstaltung.
Die Marzahner Promenadenmischung ist kein Hündchen, sondern ein tolles Kinderensemble das mit schwungvollen, lustigen Liedern, manchmal frech von der Bühne runter die Zuhörer aufmischt und viel Beifall erntet. …

Andrea Pohl

Gemütlich und kämpferisch

 Aus der „Märkischen Oderzeitung“ vom 06.05.2012


Woltersdorf (MOZ) Der 1. Mai ist für manche Politiker ein Kampftag: Kerstin Kaiser, die Fraktionschefin der Linken im Landtag, kam von einer anderen Veranstaltung auf die Maiwiese nach Woltersdorf, danach ging es weiter zum Brückenfest nach Frankfurt. Und überall gab sie Auskunft über die Politik ihrer Partei und der rot-roten Koalition in Potsdam oder schimpfte auf die schwarz-gelbe Koalition in Berlin – so auch bei dem Fest, das die Linken aus Woltersdorf, Erkner und Rüdersdorf organisiert hatten. „Wir veranstalten das schon seit Jahrzehnten“, erzählte der Ortsvorsitzende Peter Hochmuth. Ein Großteil der Kosten wird traditionell mit Spenden aufgebracht. Oder durch den Kauf einer roten Nelke zum Anstecken. Und viele der rund 1000 Besucher trugen sie, wie einst im Mai, als tagesaktuelles Accessoire.

  Fest auf der Woltersdorfer Maiwiese: Vor dem Kuchenstand der Linken machte man es sich gemütlich. © MOZ

Bei Jazz, Irish Folk und Celtik Rock machte man es sich auf den zahllosen Bänken oder gleich auf der Wiese gemütlich, genoss Bratwurst und Bier oder ein Stück von den vielen Kuchen, die die Genossen gebacken hatten. Gut ankam auch der Auftritt der „Marzahner Promenadenmischung“, einem Kinderensemble direkt aus dem Berliner Plattenbaubezirk.

Zwischendurch lauschten viele auch der Potsdamer Politikerin, die anschließend, vor ihrer Weiterreise, engagiert mitten im Publikum weiter diskutierte.

„Wir sind Marzahner Jören“ …

Aus dem Bezirksmagazin Marzahn-Hellersdorf 2012/13


… so heißt das neue Programm des vielseitigen Chorensembles „Marzahner Promenaden-Mischung“, das am 18. März 2012 seine Premiere im KulturGut Marzahn hatte. 35 Chorkinder im Alter von 6 bis 21 Jahren und 10 Erwachsene sind damit in diesem Jahr bei vielen bezirklichen Veranstaltungen zu hören und zu sehen.

Foto: Horst Löser

Im Mittelpunkt stehen pfiffige Großstadtlieder anlässlich des 775. Geburtstags der Hauptstadt, darunter „Berlin is eene Reise wert“ oder das „Berliner Bären-Lied“, in dem die Geschichte Berlins dargestellt wird. Die Marzahner Jören singen aber auch von ihrem Leben im Bezirk, in dem vor 35 Jahren die ersten Neubauten entstanden. Zu hören sind u.a. „Kommt zur Allee der Kosmonauten“ oder das Lied „Die Gärten der Welt“, in dem die Gärten im Erholungspark Marzahn auch auf großen Schildern dargestellt werden. Viele Lieder des Programms sind auf CDs zu hören, die bei Auftritten oder per Bestellung erhältlich sind.

Höhepunkt ist ohne Zweifel die Konzertreise vom 9.-10. Juni 2012 nach Hof in Bayern. Hier treten die Jören bereits zum fünften Mal beim Promenadenkonzert im Rahmen des Hofer Umwelttages vor Hunderten Besuchern im Musikpavillon am Theresienstein auf.

Ein zweites Programm hatte am 26. Januar 2012 seine Premiere in der Cafeteria der Peter-Pan-Grundschule. Vor über 90 begeisterten Hortkindern führten Chorkinder das Mitsingeprogramm „Wenn du Lust hast“ auf. Bei Titeln wie „Das Auto von Lucio“, „Wir fahren mit dem Bummelzug“, „Cowboy Bill“ oder „Löwenjagd“ sangen, tanzten und spielten die Hortkinder mit sichtlichem Spaß und großem Vergnügen mit.

Berliner Kindereinrichtungen, die Interesse an diesem Programm haben, können sich unter www.mpm-chor.de informieren und unter Tel. (030) 9 33 47 19 melden. Sangesfreudige Kinder ab der 2. Klasse können gern mittwochs um 15 Uhr zur Probe in die Peter-Pan-Schule kommen und mitmachen.

Dr. Bernd Engling

So feiert Marzahn die Vorweihnachtszeit

Aus der Zeitung „B.Z.“ vom 26.11.2011


B.Z.-Reporter Konstantin Marrach ist überzeugter Marzahner. Hier seine Ost-Berlin-Impressionen.

Marrachs Ost-Blog

Endlich wieder Weihnachtslieder, Lichterketten in den Fenstern und Glühwein. Auch Marzahn freut uns auf die Vorweihnachtstage und das erste Adventswochenende (mit dem verkaufsoffenen Sonntag). Wenn man an der ungemütlichsten Jahreszeit überhaupt etwas positiv finden kann, dann doch dieses wunderbare Fest.

Marrachs Ostblog zeigt heute, wo man in Marzahn-Hellersdorf die Adventszeit am besten erleben kann. Vier Märkte gibt es im Bezirk. Leider – und das kritisieren wir Nordostberliner schon seit vielen Jahren – wurde es auch diesmal nicht geschafft, einen großen Weihnachtsrummel bei uns aufzubauen. Früher gab es immer einen tollen Markt auf den Parkplätzen an der Marzahner Promenade und einen weiteren an der Alten Hellersdorfer Straße. Das ist unser großes Weihnachtswunsch 2011: Ein Comeback im nächsten Jahr.

Bis dahin begnügen wir uns mit den kleineren, aber auch sehr sympathischen Alternativen:

Weihnachten im Eastgate

Das erst vor sechs Jahren eröffnete Shoppingcenter in Marzahn ist innen wie außen feierlich dekoriert und der Weihnachtsmarkt bietet von A wie Adventsschmuck bis Z wie Zuckerstollen alles, was das bereits festlich pochende Herz begehrt. Auch frisch geröstete Mandeln sind dabei. Für die Kleinsten unter den Weihnachtsshoppern hat das Eastgate Berlin zudem ein zauberhaftes Weihnachtsprogramm vorbereitet. Da wird die Wartezeit bis Heiligabend angenehm verkürzt. Geöffnet vom 21. November bis zum 24. Dezember.

Das Auftritt des Chores Marzahner Promenaden Mischung im vergangenen Jahr im Eastgate. In dieser Musikgruppe war auch der Ostblogger als Kind aktiv.

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