Wir müssen uns darauf besinnen, wie schädlich der Weg der Konfrontation ist

Aus der Zeitung „Der Oderlandspiegel“ vom 03.09.15


Friedenstauben stiegen in den Himmel

Auf den Seelower Höhen: Anlässlich <br />des Weltfriedenstages ließen Gäste und<br /> Organisatoren des „7. Internationalen <br />Sternflug Berlin“ Friedenstauben starten. <br />Foto: con

Auf den Seelower Höhen: Anlässlich des Weltfriedenstages ließen Gäste und Organisatoren des „7. Internationalen Sternflug Berlin“ Friedenstauben starten.
Foto: con

Seelow (igo). Unmittelbar vor und anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September organisierten Mitglieder des Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. gemeinsam mit Beschäftigten der Gedenkstätte Seelower Höhen eine Friedensveranstaltung.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und der Bundeskanzlerin Angela Merkel fand zugleich der 7. Internationale Sternflug Berlin für Frieden und Völkerverständigung in Seelow seinen Ausgangspunkt.
Werner Damerow, Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. und langjähriger Organisator der Sternflüge begrüßte gemeinsam mit dem Seelower Gedenkstättenleiter Gerd-Ulrich Herrmann zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik der Region, vom Kreistag, aus Leitungsgremien des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter, Vertreterinnen des Brandenburger Landesparlaments sowie den Attaché der russischen Botschaft, Korvettenkapitän Stanislav Mazurin.
Zu den Veranstaltungsgästen sprachen unter anderem der Bürgermeister der Stadt Seelow, Jörg Schröder, der Landrat von Märkisch Oderland, Gernot Schmidt, der Ehrenpräsident der Brieftaubenzüchter, Horst Menzel, und Stanislav Mazurin. …

Nach der Ansprache des Landrates folgten kulturelle Beiträge des Chorensembles „Marzahner-Promenaden-Mischung“ und des Tanzensemble „Konfetti“ aus Berlin. Unter anderem erklang das von Gerhard Schöne mit einem deutschen Text versehene Lied: „Die Erde ist ein Ball“.

In einer folgenden Rede dankte der russische Attaché, Korvettenkapitän Stanislav Mazurin, für seine Einladung zur Veranstaltung und sagte anschließend unter anderem: „Das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges hilft zu verstehen, dass wir alles tun müssen, um auch zukünftig Frieden zu erhalten“. Besonders wichtig sei es, den Gedanken des Friedens und der Völkerverständigung nachfolgenden Generationen auf ihrem Lebensweg mitzugeben. Auf aktuell wachsende politische Spannungen in Europa eingehend erklärte der Attaché: „Wir müssen uns darauf besinnen, wie schädlich der Weg der Konfrontation in der Welt ist.“  …
Bei mehreren Startaktionen ließen Ehrengäste, Kinder und Vereinsmitglieder hundert Tauben in den blauen Himmel zum 7. Internationalen Sternflug Berlin starten. Anschließend erfolgte eine feierliche Kranzniederlegung zu Ehren der Kriegsopfer des Zweiten Weltkrieges.

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