Zehn Jahre Kultur im Kiez

Aus der Marzahner Zeitung 5A/1994


Herzlichen Glückwunsch

Das Bürgerkomitee Marzahner Promenade und die Marzahner Promenadenmischung hatten am 15. April 1994 zu einer Jubiläumsfete in den Freizeithof Alt-Marzahn 23 eingeladen, an der auch die Bezirksstadträte Dr. M. Barth und W. Nünthel als Gäste teilnahmen.

Anlaß hierfür: Vor zehn Jahren gab es Gründe und Geld genug, um in der Waldschänke zwei zünftige Feste zu feiern. Damals wurde auch der „Chor der HGL-Vorsitzenden“ gegründet. Der Chor erfreute bei vielen Gelegenheiten junge und ältere Marzahner, auch mit selbstgedichteten Texten und Eigenkompositionen.

Heute ist Geld knapp, die Waldschänke weg, aber den Chor – die heutige „Marzahner Promenadenmischung“ – gibt es noch. Diese wird übrigens, mittlerweile verstärkt durch eine Kindergesangs- und tanzgruppe, anläßlich des „Marzahner Frühling“ ihren 100. Auftritt haben.

Marzahner Frühling

Aus der Marzahner Zeitung 5A/1994


Mit dabei sind zum Marzahner Frühling im 15. Jahr des Stadtbezirkes Marzahn auch Bernhard Brink, Olaf Berger, Achim Menzel, die Lou Krüger-Danceband, Carmen Krikau und Tommy Koch vom Berliner Rundfunk, das Show-Orchester Hartmut Haker, Lift und Pankow und, und, und …Natürlich gehören die „Marzahner Promenadenmischung“ ebenso zu den Gestaltern wie viele Vereine und Initiativen aus unserem Bezirk. …

Als ich Veronika Fischer war

Aus der Marzahner Zeitung 12B/1993


Ich bin 10 Jahre alt und singe und tanze im Chor „Marzahner Promenaden-Mischung“. Bisher konnten wir vielen Marzahner Bürgern bei unseren Auftritten eine Freude bereiten.

Im August kam unser Chorleiter mit der Nachricht, daß einige Kinder an der Produktion der neuesten Platte von Gerhard Schöne mitwirken werden. Ich strengte mich beim Vorsingen an und gehörte dann zu den 14 Mädchen, die am 26. August ins Studio „White Wedding“ fahren durften.

Wir waren ganz schön gespannt, wie es in einem Tonstudio zugehen würde. Es war alles aufregend. Die Tontechniker und besonders Gerhard Schöne waren aber sehr nett und halfen uns. Deshalb machten die Aufnahmen viel Spaß. Für die meisten von uns war es ganz schön anstrengend, fast sieben Stunden im Studio zu arbeiten. Wir mußten jedes der 7 Lieder mehrmals singen, manchmal aber auch nur eine Zeile wiederholen, bis schließlich alles richtig auf dem Band war. Da wir vorher wochenlang fleißig geübt hatten, klappte es auch gut. Nachher hörten wir uns die Aufnahmen in der Endfassung an und waren glücklich, auch Gerhard Schöne.

Besonders spannend war es für mich bei dem Lied „In Holland steht ein Haus“. Darin sollte Gerhard Schöne den Mann, Veronika Fischer die Frau und Bettina aus unserem Chor das Kind singen.

Da Veronika Fischer aber gerade woanders eine Platte produzierte, sollte ein anderes Mädchen aus unserem Chor an ihrer Stelle singen. So meldete ich mich, sang vor und war dann bei der Aufnahme als Frau dabei. Ich war sehr froh, daß ich plötzlich als Solistin auftreten durfte.

Vielleicht gefallen anderen die Aufnahmen von diesem und auch den anderen Liedern der MC oder CD „Bis die Katze bellt“ von Gerhard Schöne ebenso wie mir. Wer sie sich besorgt, kann sich auch anhören, wie es klingt, als ich für Veronika Fischer einsprang.

Anja Pietsch
34. Grundschule Marzahn

Marzahner Kulturmacher zu Gast in Tychy

Aus dem Heft „Marzahner Konturen“ Dezember 1993


Vom 12.-14.11.93 weilten 64 Marzahner „Kulturmacher“ in der polnischen Partnerstadt Tychy, wo sie einer Einladung zum traditionellen Oberschlesischen Festival gefolgt waren.

Mit engagierten Beiträgen waren die Instrumentalgruppe „Morgenstern“, die „Marzahner Promenaden-Mischung“ und Akteure des Projektes „Mimos M“, letztere mit Tanz- und Musikpassagen ihres Programmes „Club(h)aus“. Die Delegation wurde von der Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Kultur, Frau Dr. Margrit Barth, geleitet.